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ProjektMiteinander vor Ort – Räume für Vielfalt und Zusammenhalt

01.06.2026 - 31.05.2029

Miteinander vor Ort

Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung sollen die Möglichkeit haben, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten, ihre Rechte wahrzunehmen, ihre Interessen zu vertreten und als gleichberechtigter Teil der Gesellschaft sichtbar und wirksam zu sein. Mit dem Projekt „Miteinander vor Ort – Räume für Vielfalt und Zusammenhalt“, das im Rahmen der Kooperation für geflüchtete Menschen in Brandenburg (KFB) von mehreren Partnerorganisationen in fünf Brandenburger Landkreisen umgesetzt wird, schaffen wir dafür niedrigschwellige Beratungs-, Begegnungs- und Empowerment-Angebote. Gleichzeitig setzen wir uns brandenburgweit für eine offene und solidarische Gesellschaft ein und stärken durch Dialog, Begegnung und zivilgesellschaftliche Vernetzung gesellschaftlichen Zusammenhalt und stellen uns Ausgrenzung, Vorurteilen und Diskriminierung entgegen. 

Das Psychosoziale Zentrum Brandenburg (PSZ) setzt die Projektmaßnahmen in den Landkreisen Teltow-Fläming und Potsdam-Mittelmark um. Unsere Arbeit konzentriert sich auf drei Schwerpunkte:

1. Beratung und Empowerment

Wir beraten und begleiten Jugendlich und FLINTA*-Personen mit Flucht- und Migrationserfahrung bei Fragen des Alltags, der gesellschaftlichen Orientierung und der persönlichen Entwicklung. Durch individuelle Beratung, Empowerment-Workshops sowie Sprach-, Bildungs- und Begegnungsangebote stärken wir Selbstwirksamkeit, Teilhabe und gesellschaftliche Mitbestimmung.

Zu unseren Angeboten gehören individuelle Beratungen, Empowerment-Workshops, kreative Gruppenangebote für Jugendliche sowie Sprach- und Begegnungsformate. Mit unserem Beratungsbus, dem Mobilen FLINTA*-Club und dem Mobilen Jugendclub erreichen wir Menschen auch in ländlichen Regionen und schaffen dort niedrigschwellige Zugänge zu Unterstützung, Austausch und Teilhabe.

2. Gesellschaftliche Akzeptanz stärken

Wir setzen uns für eine offene, diskriminierungssensible und solidarische Gesellschaft ein. Mit Begegnungs- und Dialogformaten bringen wir Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte zusammen und schaffen Räume, in denen unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven sichtbar werden.

Dafür organisieren wir regelmäßig öffentliche Veranstaltungen, lokale Dialogformate sowie kulturelle Begegnungs- und Informationsangebote in Teltow-Fläming und Potsdam-Mittelmark. So fördern wir gesellschaftliche Teilhabe, wirken Ausgrenzung und Diskriminierung entgegen und stärken den Zusammenhalt vor Ort.

3. Qualifizierung und Vernetzung

Das Projekt fördert zudem die Qualifizierung und Vernetzung von Fachkräften, Ehrenamtlichen, Kommunen und zivilgesellschaftlichen Akteur:innen im Migrationsbereich. Durch Fortbildungen, Fachveranstaltungen, individuelle Beratung, Fallcoaching und Teamcoaching und regelmäßige Austauschformate werden Kompetenzen gestärkt, Erfahrungen geteilt und nachhaltige Unterstützungsstrukturen weiterentwickelt.

Die Fortbildungen greifen aktuelle Herausforderungen in der Migrationssozialarbeit und vermitteln praxisnahes Wissen zu Themen wie Aufenthaltsrecht, Einbürgerung, Familiennachzug, der Unterstützung besonders schutzbedürftiger Menschen, ressourcenorientierter Beratung, dem Umgang mit Rassismus und Diskriminierung sowie Selbstfürsorge in der Beratungsarbeit.

Zur KFB gehören das Psychosoziale Zentrum Brandenburg (PSZ), ESTAruppin e. V., die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, der Evangelische Kirchenkreis Oberes Havelland, der Kirchenkreis Wittstock-Ruppin, der Flüchtlingsrat Brandenburg e. V. sowie die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU).

Förderer:innen

Miteinander vor Ort wird gefördert durch