Neuer Verein für psychosoziale Arbeit mit geflüchteten Menschen in Brandenburg
Aus KommMit e.V. wird in Brandenburg “Psychosoziales Zentrum für geflüchtete Menschen und Migrant:innen e.V.“ (PSZ Brandenburg)
Mit dem “Psychosozialen Zentrum für geflüchtete Menschen und Migrant:innen e.V.” (PSZ Brandenburg) haben wir einen neuen gemeinnützigen Verein gegründet, um die psychosoziale und gesundheitliche Versorgung geflüchteter Menschen in Brandenburg künftig gezielter zu stärken.
„Wir möchten uns mit unserer Arbeit künftig vollständig auf Brandenburg konzentrieren. Dort liegt unser Schwerpunkt und dort sehen wir weiterhin enormen Bedarf an psychosozialer Unterstützung für geflüchtete Menschen“, sagt Joachim Rüffer, Vorstandsvorsitzender des Psychosozialen Zentrums für geflüchtete Menschen und Migrant:innen e.V. (PSZ Brandenburg)
Der neue Verein knüpft an die langjährige Arbeit von KommMit e.V. in Brandenburg an und bündelt das ganzheitliche Unterstützungsangebot bestehend aus Beratung, psychosozialer Unterstützung und Therapie für geflüchtete Menschen in Brandenburg. Darüber hinaus setzt er sich für die gesellschaftliche Teilhabe geflüchteter Menschen und die Akzeptanz von Migration ein. Die laufenden Angebote von KommMit e.V. in Brandenburg werden schrittweise in den neuen Verein überführt. Alle Brandenburger Mitarbeiter:innen von KommMit e.V. werden sukzessive in die Projekte des PSZ Brandenburg wechseln und ihre Expertise und Erfahrung weiterhin einbringen, um geflüchtete Menschen zu unterstützen.
Die konkrete Tätigkeit des Vereins ist am 01.06.2026 mit dem AMIF geförderten Projekt „Miteinander vor Ort – Räume für Vielfalt und Zusammenhalt“ gestartet, das die gesellschaftliche Teilhabe von Migrant:innen in Brandenburg durch Beratungs-, Bildungs- und Empowermentangebote insbesondere für FLINTA*-Personen und jugendliche Migrant:innen stärkt. Gleichzeitig fördert es Begegnung, Akzeptanz und Zusammenarbeit zwischen Menschen mit und ohne Migrationserfahrung .
Wir freuen uns darauf, die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortzuführen, neue Perspektiven zu schaffen und unsere Unterstützung für geflüchtete Menschen in Brandenburg weiter auszubauen.